Olivenbaum

Gattung des Olivenbaum

Olivenbäume gehören zur Gattung der Ölbäume (daher wird er auch Echter Ölbaum genannt) und wird bereits seit 4000 Jahren v. Chr. als Nutzpflanze gebraucht.

Die immergrüne Pflanze kann je nach Sorte bis zu 20 Meter hoch werden, wächst jedoch sehr langsam.

Der Olivenbaum kann jedoch mehrere hundert, sogar mehrere tausend, Jahre alt werden. Erste Erträge wird der Olivenbaum meist erst nach 7 Jahren ab. Der Olivenbaum kann höhere Temperaturen sehr gut verkraften, Frost hingegen verträgt der Ölbaum schlecht.

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Daher sollte er zum Überwintern in einem Raum untergebracht werden, wo die Temperatur nicht unter -5 °C fällt. Ernteausfälle oder sogar die Zerstörung der Pflanze könnten sonst die Folge sein.

In Deutschland ist der Olivenbaum daher eher selten und wenn nur als Blumentopf-Pflanze bekannt. Im Jahre 2008 wurde jedoch ein Versuch in Köln unternommen und dort 170 Olivenbäume gepflanzt.

Verbreitung des Olivenbaums

Die Verbreitung des Olivenbaums ist sonst eher in den wärmeren bzw. mediterranen Gebieten bekannt. Dort gibt es bereits über 1.000 unterschiedliche Sorten von Olivenbäumen.

Auf Grund von unterschiedlichen Klimabedingungen konnte sich die Pflanze so ungehindert weiterentwickeln.

Dabei sind die unterschiedlichen Sorten meist geographisch sehr beschränkt bekannt, einige Olivenbaum-Sorten sind nur in einzelnen Dörfern ansässig.

Die Vermehrung des Olivenbaums findet durch Vögel statt, Kulturpflanzen werden natürlich über Stecklinge vermehrt. Die Ernte der Oliven erfolgt über große Netze, in denn die abgefallenen oder abgeschlagenen Oliven aufgefangen werden.

In manchen Ländern wird heutzutage jedoch auch noch traditionell von Hand gepflückt. Dies geschieht mit einer Art Kamm, der die Oliven von den Ästen des Olivenbaums trennt.

Olivenbäume – Mediterranes Flair im heimischen Garten

Ob im Garten oder auf der Terrasse: Olivenbäume versprühen ein mediterranes Flair und lassen im eigenen Zuhause ein Gefühl von Urlaub entstehen. Für viele Mythen und Symbole bekannt, können Olivenbäume auf eine lange Geschichte zurückblicken.

So wird der Olivenbaum bereits seit rund 6.000 Jahren als Nutzpflanze kultiviert.

Seine Wurzeln hat der Olivenbaum im Mittelmeerraum, einer Region, in der ein warm-temperiertes Klima herrscht. Hier wächst der knorrige, aber immergrüne Baum bis zu einer Höhe von zehn Metern heran, ist stark verzweigt und wächst selbst bei Trockenheit und Hitze.

Zwar benötigen Olivenbäume viel Zeit zum Wachsen, werden jedoch leicht mehrere hundert Jahre alt. Als Früchte der Bäume sind die Oliven bekannt, einsamige Steinfrüchte.

Oliven in Salzlake

Diese sind wegen ihrer Bitterkeit roh nicht genießbar, nach mehrmaligem Einlegen in Salzlake jedoch eine echte Delikatesse. Zum Braten oder Kochen eignet sich das aus den Oliven gewonnene Olivenöl, welches von großer wirtschaftlicher Bedeutung ist.

Oliven schmecken nach Sonne, Strand und Meer. Kein Wunder, dass sich so manch einer einen Olivenbaum ins eigene Zuhause holt. Diesen gilt es jedoch richtig zu pflegen, denn nur dann ist lange Freude am neu erworbenen Olivenbaum garantiert.

Olivenbäume – Auf die richtige Pflege kommt es an! Solange Olivenbäume an einem sonnigen Ort stehen, ist die Pflege relativ unkompliziert.

So stellt der Olivenbaum weder große Ansprüche an den Boden noch verlangt er eine regelmäßige Düngung. Selbst bei trockenem Boden wächst und gedeiht der Olivenbaum prächtig, denn seine Blätter sind in der Lage, nächtlichen Tau zu speichern und so den Wasserbedarf über Tag selbstständig zu decken.

Achtung vor Frost

Während Olivenbäume mit Hitze und Trockenheit gut umgehen können, sollte man sie vor einer übermäßigen Nässe schützen. Denn bei zu viel Wasser bilden sich leicht Pilze, die sich in Form von Flecken auf den Blättern äußern.

Hält man Olivenbäume in einem Topf und haben die Pflanzen einen für diesen zu großen Umfang erreicht, so sollte man die Olivenbäume umtopfen und ein größeres Gefäß wählen.

Ist es nach einigen Jahren zu einer zu großen Verästelung gekommen, so besteht die Gefahr, dass der Olivenbaum seinen Wasserhaushalt nicht mehr optimal regulieren kann. In diesem Fall sollte man bis zum Frühjahr warten und den Baum dann zurückschneiden.

Olivenbaum richtig überwintern

Olivenbäume richtig überwintern Wer Olivenbäume in einem Topf gepflanzt hat, der wird mit der richtigen Überwinterung des Baumes keine großen Probleme haben.

So lassen sich Olivenbäume im Topf relativ leicht transportieren und sollten vor Wintereinbruch an einen hellen, aber kühlen Ort geschafft werden, an dem eine Durchschnittstemperatur von etwa 10 Grad Celsius herrschen sollte.

Ideal geeignet ist beispielsweise der Hausflur. Damit der Olivenbaum durch den Standortwechsel keine Blätter abwirft, sollte man die Wassermenge langsam reduzieren und die Pflanze so an ihren neuen Platz gewöhnen.

Handelt es sich beim Olivenbaum um einen Baum, der im Garten eingepflanzt ist, so sollte man den Wurzelbereich mit Stroh, Mulch oder speziell angebotenen Materialien abdecken.

Stamm vor Kälte schützen

Auch Stamm und Hauptverästelungen sollten vor der Kälte geschützt werden. Empfehlenswert sind luftdurchlässige Materialien wie Jute oder Sisal.

Der Kronenbereich wird am besten mit einem Winterschutzvlies abgedeckt. Sind Vorkehrungen dieser Art getroffen, so steht einer schadlosen Überwinterung des Olivenbaums nichts mehr im Wege.

Sobald die Temperaturen wieder langsam steigen und es wärmer und sonniger wird, können die Olivenbäume wieder vom Schutzmantel befreit bzw. nach draußen gestellt werden. Olivenbäume stellen überaus pflegeleichte Pflanzen dar.

Beachtet man einige wenige Punkte und sorgt man für die richtige Überwinterung der Pflanzen, so wird man sich noch lange an den mediterranen Schönheiten erfreuen können.

Welche Topferde benötigt ein Olivenbaum?

Wann immer man eine Pflanze im Topf aufziehen möchte, stellt sich die Frage nach der richtigen Erde. So auch beim Olivenbaum. Diese Pflanze erfreut sich zunehmender Beliebtheit und kehrt hierzulande immer häufiger als Topfpflanze in den häuslichen Bereich.

Um die Antwort darauf zu finden, welche Erde für den Olivenbaum im Topf zu nutzen ist, hilft in der Regel ein Blick auf die natürlichen Verhältnisse der Pflanze.

Dementsprechend sollte die Erde im Topf ähnliche Eigenschaften aufweisen, wie der Boden, auf dem die Olivenbäume in ihrer natürlichen Umgebung wachsen. Und diesen findet man in der Regel im mediterranen Raum rings um das Mittelmeer.

Aufgrund der Nähe zu diesem Meer sind die Böden dort überwiegend sandig bis steinig. Entsprechend sollte das Substrat im Topf zur Aufzucht eines Olivenbaums sein.

Welcher Boden eignet sich besonders gut?

Ein hoher Sandanteil ist also ein unverzichtbarer Bestandteil der passenden Erde für einen Olivenbaum. Mindestens ein Drittel, besser sogar noch die Hälfte, sollte Sand im Topf einnehmen. Eventuell kann es auch eine Verbindung mit Kies sein.

Zudem erfreut sich der Olivenbaum in seiner Heimat an kalkhaltigen Böden. Darum sollte die richtige Erde bzw. das Substrat durchaus kalkhaltig sein. Obwohl die Pflanze auch ohne hohen Kalkgehalt wächst und gedeiht. Aber besser ist besser.

Ein lehmhaltiger Boden hingegen wird nicht in jedem Falle vom Olivenbaum vertragen. Diese Art Erde sollte deshalb lieber vermieden werden. Hier besteht die Gefahr, dass der Lehm zu stark die Wurzeln des Olivenbaums umschließt. Das kann wiederum zum Ersticken bzw. Abfaulen der Pflanze führen.

Auch auf Torf im Substrat sollte unbedingt verzichtet werden. Torf sorgt für sauren Boden und das mögen die Olivenbäume gar nicht. Wesentlich angenehmer ist da schon die handelsübliche Blumenerde für Blühpflanzen.

Staunässe mögen die Olivenbäume überhaupt nicht. Aus diesem Grund muss die Erde im Topf unbedingt sehr durchlässig sein. Diese Durchlässigkeit erzeugt man durch die richtige Mischung aus Sand, eventuell Kies und maximal Zweidrittel Pflanzenerde. Letztere kann dabei mit etwas Gartenerde vermischt werden.

Zusätzlich können im Topf kleine Tonscherben ausgelegt werden. Diese erhöhen die Durchlässigkeit ganz zur Freude des Bäumchens. Sie sorgen für eine bessere Durchlüftung der Wurzeln und dafür, dass das Wasser prima ablaufen kann.

Was passiert bei Staunässe?

Sollte im Topf eines Olivenbaums sich doch einmal Staunässe ansammeln, wird der Baum sofort drauf reagieren. Sein Besitzer wird dies spätestens mit dem Abwerfen der Blätter erkennen. Das ist eine typische Reaktion des Olivenbaums auf Staunässe im Topf.

Denn die Wurzeln der mediterranen Pflanze sind so angelegt, dass sie selbst den letzten Tropfen Wasser noch aus dem Boden herausholen – eine Eigenschaft auf die der Olivenbaum an heißen und trockenen Tagen angewiesen ist.